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Weitere Betreuungsformen Teil 2

Kinderfrau: Mutti für alles

Kinderfrauen sind meist erfahrene Betreuungspersonen, die entweder als Erzieherin gearbeitet haben, selber Kinder haben, die keine Betreuung mehr benötigen. Oder sie sind Hauswirtschaftlerinnen, die Erfahrungen in der Kinderbetreuung mitbringen.

Eine Kinderfrau betreut in der Regel nur ein Kind, genauer gesagt eine Familie. Die Betreuung findet im Privathaushalt der Eltern statt, was ein entscheidender Vorteil für das Kind ist, welches in gewohnter Atmosphäre betreut wird. Nachteilig dabei kann der mangelnde Kontakt zu anderen Kindern sein. Doch haben Eltern bei dieser Form der Kinderbetreuung die Möglichkeit, alle Wünsche mit der Kinderfrau genau zu vereinbaren. So werden Kinderfrauen zusätzlich auch als Haushaltshilfen eingesetzt.


Au-pair: Familienzuwachs leicht gemacht

In den USA, Frankreich und England ist der Einsatz eines Au-pairs weit verbreitet. In Deutschland nimmt die Nachfrage nach einem Au-pair aus dem Ausland immer mehr zu. Nicht zu vergleichen mit einer Kinderfrau, ist diese Betreuungsform ausschließlich dem Kind gewidmet. Fälschlicherweise werden Au-pairs auch zu Hausarbeiten verdonnert, was jedoch nur im Rahmen der Betreuung des Kindes zulässig ist. Ein Au-pair lebt meist ein ganzes Jahr in einer Gastfamilie, was für die Kinder in erster Linie eine besondere Eingewöhnung und Entwöhnung bedeutet.

Viele Kinder gewöhnen sich jedoch sehr schnell an den Familienzuwachs. Das Au-pair erhält von den Gasteltern Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld. Der Umfang der Betreuung kann recht unterschiedlich ausfallen und wird zwischen Eltern und Au-pair vertraglich vereinbart. Von Fahrdiensten zur Schule oder zum Sportverein über Hausaufgabenbetreuung der „Großen“ bis hin zur ganztäglichen Betreuung der „Kleinen“ kann alles vorkommen.

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